Mit dem Projekt 100Morgen startet zur Altweiberfastnacht
bei der Straßenfastnacht in Dieburg ein neues, niedrigschwelliges Hilfsangebot für Besucherinnen
und Besucher. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Momenten schnell, anonym und würdevoll zu
unterstützen.
Das Konzept ist bewusst einfach gehalten: Wer sich unwohl fühlt oder eine Situation verlassen
möchte, kann unauffällig nach „100Morgen“ fragen. Gekennzeichnete Gäste – sogenannte
Kompäss (Mehrzahl von Kompass, hessisch) – oder Mitarbeitende teilnehmender Einrichtungen
begleiten die Person ruhig aus der Situation heraus. Ohne Nachfragen. Ohne Erklärungen.
„Oft braucht es keinen Superhelden, sondern ganz normale Menschen, die unterstützen“, sagt Jan
Hippich, Ideengeber und Projektleiter von 100Morgen. „100Morgen soll es leichter machen, Hilfe
anzunehmen – ohne sich erklären oder rechtfertigen zu müssen.“
Artikel 1 unterstützt das Projekt. Perspektivisch soll es 100Morgen auch in anderen Städten und zu anderen Anlässen geben.
Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter www.100morgen.org sowie auf Instagram
unter @100.morgen.