Eine Mauer. Viele Perspektiven.

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus erinnert eine eindrucksvolle Installation vor dem Brandenburger Tor an die Teilung Berlins. Sie lädt dazu ein, über Freiheit, Grenzen und demokratische Werte heute nachzudenken.

Die rund 30 Meter lange Installation „vi|ew“ des Künstlers Hubertus Hamm spielt mit Perspektive, Nähe und Distanz: Was aus einem Blickwinkel wie eine undurchdringliche Grenze wirkt, wird aus einem anderen transparent und durchlässig. Erst durch Bewegung verändert sich der Blick und damit auch die Wahrnehmung dessen, was auf der anderen Seite liegt. So entsteht auf dem Platz des 18. März ein Raum für Erinnerung, Begegnung und Perspektivwechsel.

Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde e.V. unterstützt art Next Level bei der Realisierung der Installation. Für uns verbindet das Projekt historische Erinnerung mit einer hochaktuellen Frage: Wie gehen wir mit Trennlinien in unserer Gesellschaft um und was braucht es, damit Begegnung, Freiheit und demokratischer Austausch möglich bleiben?

Die Installation ist Teil des temporären Erinnerungsortes „Mauerblicke. Berlin 1961–1990“, der von Kulturprojekte Berlin realisiert und durch eine Ausstellung der Stiftung Berliner Mauer ergänzt wird.