Mut- und Mitmach-Karawane durch die Altmark

Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war Ende August die „Mut- und Mitmach-Karawane“ zehn Tage lang in der Altmark unterwegs. Bürger:innen aus mehreren Generationen und Orten fuhren mit Fahrrädern und bunten Bullis durch die Kleinstädte und Dörfer der Altmark. Die Tour ging von Arendsee über Osterburg, Stendal, Bismark, Kalbe, Gardelegen, Klötze und Dähre bis nach Salzwedel. Organisiert haben sie die Omas gegen Rechts Altmark zusammen mit weiteren Initiativen vor Ort und einer Vielzahl von Engagierten.
Die Karawane macht Anwohner:innen Mut, die mit dem drohenden Rechtsruck nicht einverstanden sind und vernetzt sie miteinander. In jedem Ort beteiligten sich lokale Gruppen mit Kundgebungen, Musik, Theater, Gesprächen, Kuchen und allem, was eine Karawane braucht. Schon beim Auftakt in Arendsee stand das Format „Reden und Zuhören“ im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden reisten, übernachteten und kochten gemeinsam und in vielen Orten wurde die Karawane herzlich empfangen. Die Notwendigkeit solcher Aktionen zeigte sich an den Orten, an denen den den Engagierten Ablehung und Beschimpfungen begegneten. Doch die Mut- und Mitmach-Karawane hielt ihr Versprechen. Wo sie auftauchte, kamen die Anwohner:innen zusammen. Die Zivilgesellschaft nahm sich Raum und belebte ihn in kürzester Zeit Dank dem Engagement unzähliger Anwohner:innen. Ob Obst aus dem eigenen Garten, Bleche voller Kuchen, Kaffee, Saft oder beeindruckende Akrobatik, die Markplätze lebten, wenn die Karawane eintraf.
Wir als Artikel 1 e.V. haben die Karawane im Rahmen des Projekts „Fest der Würde“ unterstützt und sind unglaublich früh über diese Entscheidung.