Würde der Reinigungsarbeit in Frankfurt a.M.

Würde bei der Arbeit darf kein Privileg sein, sie gilt für alle Menschen und muss gegeben sein. Reinigungsarbeit ist unverzichtbar und wird dennoch viel zu oft übersehen. Sie ist ist eng mit Fragen von Geschlecht, Klasse, (Nicht-)Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Anerkennung verknüpft.
Das informelle Netzwerk migrierter Frauen „Stimmen der unsichtbaren Arbeit“ und Bachtale Romnja* luden am 06. Oktober zur Veranstaltung „Die Würde der Reinigungsarbeit – Podiumsdiskussion und Ausstellungsbesuch“ in Frankfurt am Main ein. Im Mittelpunkt standen die Stimmen und Erfahrungen von migrierten Frauen, die selbst als Reinigungskräfte gearbeitet und die Ausstellung „Die Würde der Reinigungsarbeit. Wer reinigt unsere Stadt?“ mitgestaltet haben.
Gemeinsam wurde über Menschenwürde, Arbeitsbedingungen, Anerkennung, Migration, Geschlecht und soziale Gerechtigkeit gesprochen. Reinigungskräfte, Gewerkschaftsvertreterinnen und weitere Akteurinnen diskutierten über die Realität von Reinigungsarbeit und darüber, was sich verändern muss. Anschließend gab es Raum für Fragen, Austausch und Vernetzung.
Wir bedanken uns für das großartige Engagement, den Mut, die eigenen Perspektiven einzubringen und den vielstimmigen gemeinsamen Austausch!